Achtsamkeit und Intuition

Blogbeitrag

Achtsamkeit und Intuition

Besinnen wir uns heute einmal auf unsere Achtsamkeit in Zusammenhang mit Intuition:

  • Wie definierst Du Achtsamkeit?
  • Wie fühlt sich Achtsamkeit für Dich an?
  • Wem oder was gegenüber praktizierst Du Achtsamkeit?
  • Was ist Intuition?
  • Warum ist Intuition hilfreich?

Es wird viel berichtet und geschrieben über das Thema Achtsamkeit, doch wenn man auf die Weltgeschehnisse schaut hat man häufig nicht das Gefühl, dass gleichermaßen viel davon in der Bevölkerung angekommen oder gelebt wird.

Woher kommt das? Liegt es am Wissen darüber oder aber an einem ganz menschlichen Sabotageprogramm unseres Ego´s?

Unser Ego oder anders ausgedrückt unser Denker braucht meist sehr viel Aufmerksamkeit. Er ist gerne unglaublich vorlaut und geschäftig und noch lieber im Mittelpunkt des Geschehens. Hier kann es durchaus nötig sein, dass wir unserer eigenen Egopersönlichkeit konsequent immer wieder Grenzen aufzeigen. Denn unser Gehirn ist stets am Sortieren von Eindrücken, Nachrichten, Erfahrungen (Zahlen Fakten Daten) und stellt dann gerne aus diesen lebenslang gespeicherten Informationen u.a. Prognosen für die Zukunft. Nun kommt noch hinzu, dass i.d.R. dies zu Vergleichen mit anderen Menschen (Freunden, Kollegen, Promis`s ect.) führt. Mit dem fatalen Ergebnis, dass auf diese Weise unsere Egopersönlichkeit sicher irgendeinen Mangel oder eine Befürchtung findet, wie z.B.: Zu Wenig Geld, zu wenig Anerkennung im Job, Verlustängste jeglicher Art zu wenig hiervon und zu wenig davon … und am Ende ist ja sowieso alles ungerecht. Und schon sind wir in die Falle getappt. Kennst du das auch?:-)

Diese Impulse entspringen nicht unserem Herzen, sondern unserem Kopf, sie signalisieren uns ein Angst- u. Mangelbewusstsein, was es unserem Ego leicht macht uns zu manipulieren und zu steuern. Denn solange wir hadern, angstbeladen und unsicher sind hat dieses Egobewusstsein Macht über uns. Es treibt uns an in unserem Hammsterrad und wir bleiben in unseren Automatismen gefangen.

Wenn wir auf unsere Stimme des Herzen hören und unsere Intuition wahrnehmen, dann sind wir im Vertrauen und fühlen uns sicher und frei! So sind wir in der Lage wesentliche Entscheidungen für unser Leben zweifelsfrei zu treffen.

Und hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel. Um dies zu erreichen müssen wir ins Fühlen kommen. Um unsere Intuition (auch Bauchgefühl genannt) zu hören oder zu fühlen müssen wir ganz leise sein, denn es ist ein sehr zartes Stimmchen. Wir holen unsere liebevolle Aufmerksamkeit (Achtsamkeit) ganz zu uns und richten sie sehr achtsam nach innen und lauschen.

Unser Herzbewusstsein entspringt unserer Seele und nur sie kennt unseren Seelen-bzw. Lebensplan. Unsere Stimme von Herzen wird uns immer ermutigen und uns sagen wie viele tolle Möglichkeiten und Chance sich uns jeden Tag aufs Neue bieten. Vor allem wird es uns Dankbarkeit und Liebe spüren lassen und uns Vertrauen schicken. Manches Mal wird unsere Herzensstimme uns auch warnen und uns ein Gefühl senden, dass uns vorsichtig sein lässt. Wir bekommen ständig neue Impulse, doch welcher Impuls unserem Herzen entspringt und welcher unserem Kopf wissen wir nur, wenn wir sehr achtsam sind.

Achtsamkeit bedeutet für mich, mich zu spüren mich genau zu kennen mit all meinen Facetten, meine persönliche Integrität immer mehr zu vertiefen. Ganz ich zu sein, auch, wenn dies nicht immer Zustimmung im Außen findet. Achtsamkeit für mich selbst ist eine erste wichtige Voraussetzung. Nur so kann ich auch anderen guttun. Wertfreies, wertschätzendes Zuhören ist die Grundlage jedes Miteinander gleichermaßen für jede therapeutische Tätigkeit.

Nun gilt es, heraus aus der Geschäftigkeit und Ablenkung zu kommen und einfach nur mal sein. Meditation ist eine meiner Methoden meine zarte Herzensstimme zu hören. Vielleicht ist es auch etwas für Dich. Du musst dafür nicht täglich stundenlang Meditieren. Nimm dir bewusst täglich einige Minuten Zeit für Dich. Dein ganz persönlicher Termin mit DIR ist zu jeder Zeit an jedem Ort möglich.

Wenn du also eine Antwort suchst, dann wende dich nach innen und vertraue Deinem ersten Impuls … sage zu Dir selbst: „Ich achte meine ersten Einfälle (Bild, Impuls, Gefühl …)!“ Denn nur Du selbst kennst die Antwort!

 

Was tun, wenn ich nicht fühlen kann?

Was soll ich tun, wenn ich nicht fühlen kann? Wenn ich unruhig bin? Wenn ich Angst habe in die Ruhe zu gehen?

Dies können alles Aspekte sein die vielleicht mit einem vergangenen Konflikt, einem traumatischen Erlebnis zu tun haben, welches zum heuteigen Zeitpunkt nicht mehr bewusst ist, aber trotzdem massiv das Leben einschränken. Hier denkt man häufig an große Ereignisse die Spuren hinterlassen haben, doch dies ist oft gar nicht so der Fall. Es kann einfach sein, dass einem oder mehreren Knotenpunkten deines, meist sehr jungen Lebens, es vielleicht eine Situation gab, welche dazu führte, dass du es vorgezogen hast künftig deine Gefühle nicht mehr zuzulassen oder deinem Gefühl, nicht mehr zu vertrauen.

Wenn Gefühle nicht zuglassen werden oder blockiert sind. Können Entscheidungen nur aus dem Kopf (kognitiv)getroffen werden, was häufig zu Unsicherheit führt, weil man i.d.R. nicht alle Faktoren überblicken und prüfen kann. Oder es kann zu Entscheidungen kommen die nichts mit deiner Herzensangelegenheit zu tun haben, sondern rein rational entschieden werden und dies macht meist langfristig nicht glücklich. Wir sind im Grunde auf unser gutes Bauchgefühl angewiesen, es weist uns den richtigen Weg … unseren Weg des Herzens.

Häufig höre ich die Aussage in meiner Praxis. “ Ich kann nicht fühlen was mir gut tut.“

Hier erziele ich mit der intuTrance-Methode einer Art der Hypno-Analyse sehr gute Ergebnisse, mit der Auflösung solcher Blockaden.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest melde dich einfach bei mir. Ich bin gerne für Dich da.

Andrea Maria Pletinckx